Wenn es eines gibt was ich mag, dann ist es Provokation. Kein stumpfes Gepöbel Marke “Ey, was willsch du?” sondern viel mehr die Provokation mit Klischees, Vorurteilen, Wortspielen oder auch schlicht der Blödheit von Menschen. Es reicht oft schon aus, wenn man bemerkt, dass das Gegenüber einen Bildungsstand eines Pavians besitzt und man sich schlicht etwas gewählter ausdrückt, nur um das blöde Gesicht zu sehen. Bei so etwas kann sich allerdings auch ein ungebildeter, gar dummer Mensch meinen Respekt verdienen. Wer so tut, als hätte er alles verstanden, der bekommt anschließend mit einer Frage den verbalen Gnadenstoß versetzt. Es gibt allerdings auch die Ausnahmen, nämlich die Leute die offen zur Bildungslücke stehen und entgegnen “Nochmal für Dumme bitte!”. Unwissenheit ist keine Schande und mir geht es bei einigen meiner Mitmenschen ähnlich: Ich verstehe nur Bahnhof! Im Internet kann man sich da noch leicht behelfen, man nutzt Google oder Wikipedia um sich schlau zu lesen (würde nur jeder soweit denken) um dann wirklich mitreden zu können, bei normalen Gesprächen hilft dann meist nur eine freundliche Frage nach einer Erklärung.
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Jan
2010
Das Spiel mit der Provokation
Dez
2009
Tücken der Vielschichtigkeit…
Eine meiner größten Schwächen ist wohl, dass ich recht sprunghaft bin oder um es besser zu formulieren: Ich muss alles mögliche anfangen, dadurch leiden dann die bestehenden Projekte, die neuen kommen nur mäßig in Schwung und am Ende wird hier und dort was eingestellt oder in die Tonne getreten. Vernachlässigt hab ich diesen Blog hier und das doch ziemlich massiv. Jetzt fängt allerdings der Frühjahrsputz an und zwar überall: Im realen Leben und im virtuellen Leben.
Eines meiner Großprojekte (in das in den letzten Monaten eine dreistellige Stundenzahl gesteckt wurde) ist heute in die Tonne gewandert, ein weiteres arbeitsintensives Projekt fliegt nächstes Jahr hinterher. Bei “Tableblogger” bin ich mir noch sehr unschlüssig. Im Grunde mag ich das Projekt und das Wortspiel, allerdings gibt es dort oft ewig nichts neues zu schreiben und ich hänge in dem ganzen Tabletop-Zeug auch nicht tief genug drin um mich ans New-Guru aufzuspielen. Naja, das frisst zumindest keine Zeit.
Für Requiem Katharsis nehme ich mir für das neue Jahr vor endlich wieder aktiv zu werden und den einen oder anderen Beitrag zu schreiben. Dafür fliegen die Bilder die eh keine Sau interessieren raus, es wird sicher etwas umstrukturiert und evtl. auch wieder mal der Rotstift angesetzt. Dafür werde ich dann versuchen wieder ordentlich Dampf abzulassen, denn unsere Lieben Mitmenschen sind ja leider noch immer nicht an ihrem fehlenden Hirn verreckt. Es gibt also wieder genug zu ketzen, abzukotzen und mit verbalen Entgleisungen um mich zu werfen. Natürlich wird wieder vieles der Passwortschutz-Zensur zum Opfer fallen, aber da lass ich mir wohl noch was einfallen…
Vorher steht aber der RL-Putz an. Dabei gehts weniger ums Schrubben und Abstauben sondern mehr ums Aufwickeln von Kabeln. Mein Arbeitszimmer wird zum Lesezimmer umfunktioniert, Rechner und Server kommen ins Wohnzimmer wodurch das hässliche Kabel an der Decke entfällt, die Tür von Wohnzimmer und Arbeitszimmer Lesezimmer wieder zu gehen und ich nicht mehr so beengt arbeiten muss. Zudem ist der Weg in die Küche dann kürzen.
In der Zwischenzeit könnt ihr euch in Lauras neuem Blog umsehen. Die ist nämlich genau so schlimm wie ich, also haltet sie mit Kommentaren bei Laune sonst muss ich ihr ihren nun vierten Blog um die Ohren hauen. *hrhr*
Nov
2009
25 Years of Tears – Computerspiele
Die nächste Runde ist eingeleitet und nun wird es um die Computerspiele der letzten, naja nicht ganz, 25 Jahre gehen. Logischerweise wird dabei wohl vieles unter den Tisch fallen und auch zeitlich werde ich das nicht mehr so ganz auf die Reihe bekommen. Ich werde mich wohl oder übel auf eine Mischung aus Erinnerung und Release-Daten verlassen müssen und natürlich wird dabei wohl die Zeit in den letzten paar Jahren bevorzugt werden -- was unter anderem daran liegt, dass mehr guter Spiele herausgekommen sind und ich auch mehr Zugang zu Spielen hatte (Personalausweis sei dank). Ich werde natürlich 0815-Spiele auslassen und nur auf die Spiele eingehen, die sich mir aus irgendeinem Grund ins Gehirn gebrannt haben.
Fangen wir mit den ganz, ganz alten Klassikern an. Ich bin zwar eigentlich noch Generation C64, mein erster Rechner war ein 486er und somit schon in “in Farbe und bunt”.
Wer erinnert sich denn noch an das gute alte Sim City? Für mich ist bis heute der erste Teil unerreicht und schon mit Sim City 2000 wurde mir die Serie zu blöd.
Damals waren die meisten Spiele die ich gespielt habe irgendwelche Shareware-Programme und Jump and Runs… wie das gute alte Commander Keen 4 oder Prince of Persia 2
herrlich, ich weiß nicht mehr wie oft ich damals diese Szene gesehen habe, in der der Prinz aus dem Fenster springt…
Okt
2009
25 Years of Tears – Musik
Nun hab ich die 25 voll gemacht, irgendwas zwischen einem Drittel und einem Viertel meines Lebens hinter mir und somit doch schon einiges an Musik auf die Ohren bekommen. Teilweise peinlich, teilweise absolut grausame Musik und natürlich ist auch eine lange Zeitspanne in der ich mich nicht an die Musik erinnern kann. Zeit einmal die Hosen runterzulassen und zu zeigen, dass auch ich mal Windeln anhatte, mehr Pickel als Haare am Sack hatte und Musik gehört habe, für dich ich mich heute noch selbst geiseln könnte.
Als ich noch klein war gab es musikalisch nicht viel auf die Ohren, viel mehr Hörspiele, Märchen und so… aber auch den Herrn Rolf Zuckowski:
Dazu kamen dann noch diverse Volksmusik, von der Verwandtschaft produziert *im Erdboden versink*
Jahre später, so um 1993, kam dann der erste CD-Player und die erste Ladung Bravo Hits-Musik in mein Kinderzimmer. Meine erste CD zu dieser Zeit: Mo-Do mit Eins, zwei, Polizei -- zum kotzen, damals lief es aber hoch und runter, runter und hoch.
Der erste richtige Ohrwurm war dann wohl Rednex mit Cotton Eye Joe. Nichts wofür man sich schämen müsste und auch wenns recht weit von dem weg ist, was ich heute so höre, es ist erträgliche Musik.


